Du hast die Nase voll von verwackelten Videos? Lösung: ein elektronischer Gimbal

Du hast die Nase voll von verwackelten Videos? Du hast genug davon, dass deine Aufnahmen als verwackelte, unprofessionelle Aufnahmen auf deiner Speicherkarte enden? Die Lösung deines Problems ist ein elektronischer Gimbal.

Doch was ist ein Gimbal und wozu verwendet man es?

„Gimbal“ ist ein englischer Begriff und steht für die kardanische Aufhängung. Viele Kameras, haben keine gute bzw. gar keine Bildstabilisierung eingebaut. In solchen Fällen können Fotografen eine kardanische Aufhängung an der Kamera anbringen, um sie zu stabilisieren.

Vereinfacht gesagt ist eine kardanische Aufhängung ein Gegenstand, welcher einen Körper hält und diesen kostant in einer Position ausbalanciert, egal zu welcher Seite der Körper bewegt wird.

Wie funktioniert so ein Gimbal?

Die Kamerastabilisierung funktioniert mit dem obengenannten Prinzip der kardanischen Aufhängung.

Ein Gimbal besteht aus einem ringförmigen Rahmen in dem sich zwei bewegliche Ringe mit rechtwinklig zueinander angeordneten Lagern befinden. Das zu stabilisierende Objekt wird im inneren Ring befestigt und benötigt einen Schwerpunkt unterhalb der Drehachse. Wird der Rahmen nun bewegt, gleichen die inneren Ringe die Bewegung aus und halten das Objekt im Zentrum in der Waage.

Stabilisatoren werden in folgende Kategorien unterschieden:

  • Actioncam Gimbal: Die Stabilisierung mit einem elektronischen Action Cam Gimbal ist ein Muss für jeden Hobby- und Amateurfilmer, der von seinen Reisen perfekte wackelfreie Erinnerungen haben möchte.
    Empfehlung: DJI OSMO Pocket

 

  • Smartphone Gimbal: Smartphones werden in der heutigen Zeit immer stärker, besser und bieten hochwertige Foto- und Videofunktionen an. Daher haben sich Smartphone Gimbal inzwischen auch auf dem Markt etabliert und eine große Fangemeinde aufgebaut.
    Empfehlung: DJI Osmo Pocket 2

  • DSLR Gimbal/ DSLM Gimbal: Eine elektronische Stabilisierung mit einem DSLR oder DSLM Gimbal ist ein absolutes Muss für jeden, der keine verwackelten Videos auf seiner Speicherkarte wiederfinden möchte. Ob privat oder beruflich: Wer das Maximum an Qualität aus seiner Aufnahme herausholen möchte, benötigt ein 3-Achsen Gimbal.
    Empfehlung: DJI Ronin-S

Die Modi eines Gimbals

Um den Stabilisator situationsgerecht benutzen zu können, haben Gimbal-Hersteller einige Features bzw. Modi in Ihre Geräte eingebaut. Die üblichen Modi sind:

  • Panning Mode
  • Follow Mode
  • Lock Mode
  • Reverse Mode

Im Panning Mode ist die Neigungsachse gesperrt. So kann das Kamerasystem nicht nach oben und unten mitziehen.

Der Follow Mode ist in allen Achsen frei beweglich.  Wie der Name schon sagt, kann man in diesem Modus Objekte in alle Richtungen verfolgen.

Im Lock Mode sind alle Achsen gesperrt. Der Gimbal stabilisiert die Kamera ohne Achsen. Dieser Modus wird meistens für Aufnahmen ohne viel Bewegung verwendet.

Im Reverse Mode oder besser bekannt als Selfie-Modus dreht sich die Schwenkachse um 180°, so dass die Kamera auf den Kameramann gerichtet ist.

 

Was ist das beste Gimbal für mich?

Für Fragen rund um das Thema Gimbals und Stabilisatoren steht das Team der ETAS gerne zur Verfügung. HIER bei uns im Shop finden wir für jeden das passende Gimbal!